DER|FROGBLOG
19. Februar 2007

“Helau”, “Alaaf” und “Ahoi”

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Ein kurzes Hallo an alle die vom Waaahnsinn nicht angesteckt wurden und heute dem Business fröhnen. Ich muss gleich wieder los und mir die restlichen Kamelle an den Kopf werfen lassen. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Tag und melde mich morgen wieder in „alter“ Frische. ;-)

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14. Februar 2007

Mit Schirm, Charme und Toilettenpapier?

Ach ja, der Valentin, nein nicht der Karl, sonderdern Tag der Liebe, der Romantik, der Produktdesigner… Manche nehmen den 14. Februar allerdings etwas zu ernst, finde ich. Auch auf die schwindende Gefahr hin, jetzt unromantisch zu wirken, aber Toilettenpapier im Valentinstagsdesign??? Mit Rosen-Duft??? Ich bin mir nicht sicher, ob das sein muss… Jedenfalls existiert dieses ergreifende Angebot einer bekannten deutschen Supermarktkette tatsächlich.
Dann doch lieber Blumen. Ja, Blumen sind ok. Und Schokolade :)

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Möglicherweise ist der Valentinstag als Marketingevent für diverse Give-Away-Aktionen inzwischen ein wenig überreizt. Von dem Rot und den ganzen Herzchen ist vielleicht der ein oder andere eher genervt als angetan. Aber auf jeden Fall blumig bleibt das Motiv der gegenseitigen Aufmerksamkeiten durch Geschenke. Kleine charmante, Nettigkeiten dürften immer noch gut bei jedem ankommen – egal ob am 14. Februar oder an einem anderen Tag im Jahr.
Allerdings kann es nicht einfach irgendwas sein, womit man seine Lieben (Freunde, Partner, Kunden, Kollegen) beglückt. Vergessen Sie Kulis, Kalender, Toaster und Co. ! In Japan hat zum Beispiel jemand einen Regenschirm* entwickelt, der Flickr Fotostreams zeigt. Oder personalisierte Zigarren. Vielleicht passt aber auch etwas ganz anderes viel besser. Das kommt immer drauf an, an wen und worum es geht.

Was haben Blumen zum Valentinstag mit Immobilienmarketing zu tun? Eigentlich nichts, schade eigentlich. Jedenfalls erinnerte mich das Ganze trotzdem irgendwie daran. Bei Immobilien zählen zwar letztendlich harte wirtschaftliche Fakten, jedoch kann (und sollte!) so einiges durch die Marketingblume gesagt werden. Tun Sie mir ganz persönlich nur einen winzigen Gefallen: bitte, bitte entwerfen oder verschenken Sie niemals Toilettenpapier!

*verschenken Sie doch an Ihre/n Liebsten mal einen Regenschirm mit Fotos aus Ihrem Immobilienportfolio.

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9. Februar 2007

Immobilienmarketing ist wie Karneval
Und: fröhliche Business-Blog-Jecken treffen sich im Web

Heute Morgen erwachte er wieder – der Kostüm-Freak in mir! Ja! Ich oute mich! Wer’s noch nicht weiß: Frau Neubauer ist wahrscheinlich die engagierteste Preisjägerin bei Kostümpartys in Deutschland, ach, in Europa! Besonders zu Karneval. Und der ist ja schon bald. Helau! ;) Bislang halte ich noch den Rekord mit den meisten Auszeichnungen für das einfallsreichste Outfit. Damit das auch so bleibt, sollte ich mir schleunigst mein Styling für dieses Jahr überlegen…

miriamengel.jpgAber eigentlich war mein Gedanke, den ich der DERFROGBLOG-Community nicht vorenthalten wollte, folgender: Warum sollte das karnevalistische Prinzip der narrenfreien Inszenierung nicht auch fürs Immobilienmarketing gelten? Es geht beim Karneval längst nicht mehr nur ums Verkleiden oder Rollentauschen. Echte Jecken wollen in Szene setzen, in jeder Menge auffallen, beeindrucken oder Preise absahnen – genau wie Marketingexperten und immer aufs Neue. Dahinter stehen Planung und vor allem Kreativität. Die Narren stellen die alte, öde, traditionelle Welt auf den Kopf, das macht ein frisches Marketingkonzept auch. Dabei kann weniger durchaus auch mal mehr sein. Besonders kreative Kostüme und einzigartige Inszenierungen werden ja auch nicht selten von den Medien entdeckt.
Verpassen Sie ihrem Objekt doch mal ein neues Vermarktungs-Kostüm! Eines, das aus der Reihe fällt, aber trotzdem perfekt auf das Objekt zugeschneidert ist. So ähnlich wie Christo und Jeanne Claude das schon gemacht haben, jedoch mehr zur Enthüllung der Besonderheiten als zur Verhüllung. Ich starte hier und heute offiziell die fünfte Jahreszeit fürs Immobilienmarketing! ;)

Da fällt mir gerade ein, vielleicht wäre diese Enthüllungs-Verhüllungssache ja etwas für mein Kostüm dieses Jahr…

Kleiner Impuls noch hinterher: Der Karneval inspirierte auch schon andere Business-Blogger und die Idee ging auf. Vor kurzem startete deshalb der zweite deutsche Business-Blog-Karneval. Diesmal zum Thema “Erfolgreiche PR- und Medienarbeit”. Vielleicht treffen wir uns ja bald schon zum Immobilienmarketing-Blog-Karneval.

Links:

Wikipedia - Karneval
http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval

Business-Blog-Karneval
http://www.einfach-persoenlich.de/2007-01-15/business-blog-karneval

http://www.streuverluste.de/aktuell/

http://www.selbst-und-staendig.de/50226711/businessblogkarneval.php

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5. Februar 2007

Kleines philosophisches Gehirnjogging
Part 1: Die Bewegliche

Sport ist ja für manche Leute sprichwörtlich Mord. Aber ich find Bewegung super! Ist auch gut für die Abwehrkräfte ;) Stillstand ist jedenfalls langweilig. Vielleicht habe ich deshalb manchmal Schwierigkeiten mit dem Wort „Immobilie“. Seit Schwester Beatas Lateinunterricht, weiß ich u.a., wo das Wörterbuch steht. Das Wort Immobilie kommt jedenfalls vom Lateinischen im-mobilis und heißt nicht nur Gebäude, sondern vor allem auch unbeweglicher Gegenstand.

Dazu habe ich heute ein wenig recherchiert und auch der kleinen Philosophin in mir etwas Bewegungsfreiheit gegönnt. Ergebnis meines fröhlichen Gehirnjoggings: wir leben und arbeiten in Mobilien.

Immobilien sind viel beweglicher als wir denken. Das hängt vor allem mit ihrem engen Verhältnis zu den Medien zusammen. Von den Anfängen des Experimentalfilms in den 20er Jahren, über den Heimvideo-Boom in den 80ern bis hin zu aktuellen interaktiven Digital Environments und elektronischen Netzwerken hat immer wieder ein reger Austausch zwischen Architektur und Massenmedien stattgefunden. Dieses Verhältnis steht Modell für das Verhältnis zwischen kreativem und medialem Raum.
In Fachkreisen ist sehr eifrig über das Eindringen der Medien in den urbanen Raum debattiert worden. Spätestens mit dem Web 2.0 dreht sich diese These aber um. Der ubane Raum dringt in die digitale Welt der Medien ein und gestaltet sie mit. Begriffe wie elektronische Architektur machen das deutlich. Nicht nur Immobilien sind Orte oder Flächen für Medien, besonders das Web ist dynamischer Raum für Immobilien ohne statische Grenzen. Immobilien werden elektronisch und existieren in Form von digitalen Bildern und Videos, im Web veröffentlichten oder übertragenen Plänen, Daten usw.

Für das (Immobilien-)Marketing bedeutet das vor allem, sich diese Überschneidung physischer und elektronischer Realität zunutze zu machen. Es geht darum, intelligente Energieräume zu schaffen, die über das Sichtbare hinausgehen und diese in den Medien wirken zu lassen. Insofern funktioniert Marketing so ähnlich wie Medienkunst, nur dass sich hier die drei Dimension des Marktes, der Kreation und des Medialen vereinen. Marketing hilft der Immobilie beim Sprung in eine angemessene Beweglichkeit und macht sie zukunftsfähig.

So, das war’s von mir heute zum Sport. Man soll’s ja nicht übertreiben ;)
Bis bald, Ihre…

Links:
http://www.aec.at/de/archives/festival_archive/festival_catalogs/festival_artikel.asp?iProjectID=8685
http://www.mediacityproject.com/
http://regisseur.wolfgang-lanzenberger.de/filmografie/pub_mediafassade.html

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30. Januar 2007

Städtebau und Bilderschau

Düsseldorf zählt rund 580.000 Einwohner. Weitaus mehr als 580.000 verschiedene Blickwinkel auf ein und die selbe Stadt, zählt man die zahlreichen Touristen noch hinzu. Und in eben dieser Stadt sollte man eine Fotoausstellung unbedingt gesehen haben: „Spectacular City“. Während meiner Dienstreise konnte ich mir das zumindest nicht entgehen lassen.

Was kommt dabei heraus, wenn verschiedene künstlerische Perspektiven auf die Wirklichkeit zusammengestellt werden? So geschehen vom niederländischen Architektur-Institut in Rotterdam. Eine Ausstellung zum Thema Städtebau und Bilderschau. Namhafte Fotografen - wie Andreas Gursky, Olivio Barbieri, Vincenzo Castella u.a. - eröffnen nicht nur völlig neue Perspektiven auf das Design bedeutender Architekten - z.B. Frank Gehry oder Rem Koolhaas - auch die Stadt an sich gerät in das Objektiv der Kamera. Das Spiel mit Licht und Schatten, digitalen Montagen sowie Größen- und Verhältnisunterschieden stellt den urbanen Lebens(t)raum sozialkritisch in den Mittelpunkt. Manipuliert? Fingiert? Nein, wie? Die Kamera kann doch nur erfassen, was wirklich ist. Ihr Blick ist im Gegensatz zu dem unseren völlig werte- und normfrei… es sei denn, sie befindet sich in den Händen eines guten Fotografen. Dann ist das Objektiv nicht mehr gar so objektiv.

Und was bringt das dem Immobilienmarketing? Einen deutlichen Mehrwert. Stellen Sie Ihre Immobilie doch auch einmal gekonnt in Pose, z.B. auf Ihrer Objektwebsite, natürlich weniger aus soziokulturellen als aus ökonomischen Aspekten. 

Für ebenso Fotografiebegeisterte wie mich, ist die Ausstellung „Spectacular City“ im Übrigen noch bis zum 6. Mai 2007, im NRW Forum Düsseldorf zu besichtigen. Einen weiterführenden interessanten Artikel finden Sie auch auf Spiegel Online >>

Veröffentlicht von Jessica Ingles in Evergreens | Keine Kommentare »



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