DER|FROGBLOG
4. Januar 2007

Immobilienmarketingtrends 2007

Trend #2: Immobilienvideos
Mit steigender Internetverbreitung und –affinität, wachsender Bandbreite und sinkenden Produktionskosten ist der Videoclip eine durchaus sinn- und effektvolle Ergänzung zu den Facts und Fotos im Rahmen der Internetpräsentation. Das herkömmliche Online-Exposé wird in seiner Aussagekraft und Visualisierung unterstützt und aufgewertet.

Auch andere Blogger haben das Thema kürzlich aufgegriffen:
Ehlunding.de >>
Immobilienportale.de >>

Meine letzte Wohnung hab ich übrigens allein mithilfe des Internets gesucht. Und Objekte ohne Bild habe ich mir dabei gar nicht erst angeschaut. Ob das mit Objektfilmen genauso wird, mag ich bezweifeln, denn es fehlt die Übersicht – es dauert also bei einem Clip einfach ein paar Sekunden, bis das kommt, was ich ggf. sehen will. Dennoch können mit beweglichen Bildern ganz andere Eindrücke erzeugt werden und so sehe ich durchaus deren Berechtigung.

Aber auch hier zeichnet sich eine Konsolidierung ab: Qualität wird entscheidender. Derzeit fällt ein Objektfilm allein deswegen schon auf, weil es noch so wenige gibt. Sobald die Zahl steigt, werden nur perfekte Umsetzung und kreative Plots Aufmerksamkeit erreichen. Andere dagegen werden das Objekt eher disqualifizieren. Ich habe Jessica bereits beauftragt, zeitnah einen Evergreen zu diesem Thema zu schreiben.

Mal zwei Beispiele die aufzeigen, wie gegensätzlich die Umsetzung sein kann:
Wohnobjekt Deutschland, ländlich >>
Luxus-Wohnobjekt London >> (links auf Apartments, Studio Apartment)

Pan Peninsula

to be continued..

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3. Januar 2007

Immobilienmarketingtrends 2007

Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt und so ist es genau der richtige Zeitpunkt, um sich zu überlegen, was es denn so bringen könnte. Für Sie hoffe ich auf jeden Fall nur das Beste.
Das Team vom Frogblog wünscht ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Und was bringt es im Bereich Immobilienmarketing?

Trend #1: ImmoBlogs
Eine relativ neue Entwicklung heißt: ImmoBlogging. (“Weblog” bei Wikipedia)
Immobilienportale.com listet aktuell 21 deutschspachige ImmobilienBlogs, was im Vergleich zu anderen Ländern wie etwa den USA oder Frankreich eine eher bescheidene Anzahl darstellt. Schaut man in vergleichbare amerikanische Sub-Blogosphären, entdeckt man schnell mehrere hundert Blogs zum Thema Real Estate. Da schreibt der lokale Makler über seine tagtäglichen Erfahrungen und preist damit seine Leistungen an oder man findet Blogs über den Markt der Einfamilienhäuser in Sacramento oder Las Vegas verbunden mit entsprechenden Kleinanzeigen. Erlaubt ist, was gefällt und erfolgreich ist, was interessiert.

Auflistung dt. ImmobilienBlogs >>
Verzeichnis englischsprachiger Real Estate Blogs (exemplarisch) >>
Blogsuchmaschine Technorati >>

Erfolgreiches Blogging heißt aber vor allem eines: Arbeit. Wer seine Leserschaft bei der Stange halten will, muss regelmäßig schreiben. Auf den Inhalt kommt es an - was aber nicht bedeutet, dass Struktur und Layout zu kurz kommen sollten. Aus meiner Sicht gibt es nichts Schlimmeres, als die Besucher mit unübersichtlichem Content abzuschrecken und pixeligen Grafiken zu verscheuchen. Eine Sache die mir immer wieder auffällt.

Und nach dem Inhalt? Kommt die Vernetzung. Gegenseitiges Kommentieren und Aufgreifen von Beiträgen führt dazu, dass man sich innerhalb der sog. Blogosphäre bekannt man. Denn ein Ziel ist untrennbar mit dem digitalen Tagebuch verbunden: Aufmerksamkeit.

to be continued..

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18. Dezember 2006

Immobilienmarketing mal viral

Eigentlich ist mir die Welt von Youtube & Co. immer noch suspekt. Täglich laden Menschen aus aller Herren Ländern tausende neuer Video-Clips ins Internet und Millionen anderer sehen sie sich an. Auf jeden Fall hat Claudia dort mal zum Thema Immobilienmarketing recherchiert. Neben jeder Menge minderwertigem Material ist sie unter anderem auf folgende Spots der australischen Maklerfirma Raine & Horne gestoßen.

Den zweiten Clip aus der Serie möchte ich Ihnen natürlich auch nicht vorenthalten: http://www.youtube.com/watch?v=ZoKwyzV3viE

Beide Clips sind überschrieben mit “Viral Commercial” und das fand ich das eigentlich bemerkenswerte. Dies hat mich auch dazu bewogen, das Thema Virales Marketing hier im Blog einmal zu thematisieren. Und da wir bereits an weiteren Posts arbeiten, rechtfertigt dies sogar eine eigene Kategorie.

Ich werde immer wieder gefragt, was sich hinter Viralem Marketing verbirgt. Kurz zusammengefasst: Virales Marketing basiert auf dem Grundgedanken der MundzuMund-Propaganda und hat mit der weltweiten Vernetzung durch das Internet einen optimalen Nährboden gefunden. Allerdings ist nicht jeder witzige Spot, den man bei Youtube findet (wenn man danach sucht) auch gleich erfolgreiches virales Marketing. So wurden die beiden australischen Spots derzeit lediglich 170 Mal abgerufen, und das obwohl sie bereits vor einem Monat hochgeladen wurden. Richtig erfolgreiche Clips schaffen es da schon auf 60.000 Hits - und das in zwei Tagen: http://www.viralvideochart.com/

Definition “Virales Marketing” bei Wikipedia >>
Website Raine & Horne: www.raineandhorne.com.au/

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11. Dezember 2006

Property Marketing Awards für die Canary Wharf Group

Diese Marketing Awards speziell für Gewerbeimmobilien werden jährlich von der Estates Gazette (UK) ausgelobt. Wussten Sie eigentlich, dass es gerade auch im Immobilienbereich weltweit wahnsinnig viele dieser Awards gibt? Aber das ist ein anderes Thema. Sollten wir demnächst mal aufgreifen. Auf jeden Fall lohnt es sich, diese Impulse aufmerksam zu verfolgen.

Estates Gazette: www.egi.co.uk
Verlinkung zum Bereich Property Marketing Awards >>
Auch sehr interessant: Estate Gazette’s Online Business News Channel (EG TV) >>

Ich hätte das sicherlich auch in diesem Jahr wieder übersehn, wenn mich nicht gestern eine Mail von meinem alten Freund Robert aus London erreicht hätte. Den hatte ich damals kennen gelernt, während ich dort noch als Projektmanagerin tätig war. Wenn ich an London denke, könnte ich glatt wieder ins Schwärmen kommen. Das Themse Ufer z.B. wird wahnsinnig gut in Szene gesetzt und ist für mich immer wenn ich dort bin ein absoluter Anziehnungspunkt. Mit dem geplanten Bishopsgate Tower (strebt an, das höchste Gebäude im vereinigten Königreich zu werden) gibt es bald ja ein neues Highlight.
Screenshot Canary Wharf Website
Zurück zum Thema: Ich weiß gar nicht, warum ich die Canary Wharf Area in letzter Zeit außer Acht gelassen habe, war doch schon vor einigen Jahren absehbar, dass sich aus den ehemaligen Docklands ein toller Business District entwickelt. Man muss sich das mal vorstellen. Anfang der 90er haben dort ein paar tausend Menschen gearbeitet und nun sind es beachtliche 80.000. Auf jeden Fall finde ich es bemerkenswert, dass die verantwortlichen Manager anscheinend nicht nur auf die natürliche Anziehungskraft solcher “Mega-Projekte” vertraut, sondern in ein erfrischendes Marketing investiert haben. Dies ist durchaus nicht selbstverständich. Macht aber enorm viel Sinn, denn Aufmerksamkeit hat man aufgrund der Größe sowieso schon - mit einem professionellen Auftritt wird dies dann noch adäquat unterstützt. Prämiert wurden sie für ihren Webauftritt sowie zweimal für ihre Retail Broschüre.

Link zur prämierten Website: www.canarywharfoffices.com
Die prämierten Arbeiten als PDF: EG Property Marketing Awards 2005 >>

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8. Dezember 2006

Präsentation zwischen Vision und Realisierung

Ob künstliche Inseln, extrem hohe Gebäude oder auch unterirdische bzw. unterseeische Anlagen… außergewöhnliche Architektur ist fast immer einen Blick auf das Objekt wert. Auch oder besser gesagt: gerade dann, wenn das Objekt oder die Studie noch gar nicht existiert. Natürlich bleibt es dann auch meistens bei diesem einen Blick. Es sei denn, die Macher verstehen es, Ihre Vision so realistisch darzustellen, dass die Grenzen zwischen Entwurfsphase und realisiertem Objekt verschwimmen. Was heute allerdings bedeutet, das die Präsentation der Idee über das übliche Maß fotorealistischer Screenshots doch etwas hinausgehen sollte. Ein schickes Beispiel dafür, wie man den Markt mit auf die visionäre Reise nehmen kann ist dieser Film über den Bishopsgate Tower, dessen Baustart für Ende 2006 angegeben wurde.

Kurze Zusatzinfo: Das Hochhaus mit 63 Stockwerken wurde vom Architekturbüro Kohn Pedersen Fox geplant und finanziert von dem deutschen Immobilienfods DIFA. Stehen wird der Wolkenkratzer im Finanzdistrikt der City of London und mit einer Höhe von 288 Metern zumindest für einige Zeit den Titel des höchsten Gebäudes im United Kingdom für sich beanspruchen.

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