DER|FROGBLOG
28. Februar 2007

Von sympathisch bis gruselig

Immobilienmarketing ist ja auch eine sehr persönliche Sache. Die neue Kampagne „Lagerhaus62“ der Züricher Karl Steiner AG und der Werbeagentur cosmic stellt deshalb Menschen in den Mittelpunkt. Mit prominenten Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich werden Lofts, Wohnungen und Ateliers vor allem über den Sympathiefaktor vermarktet.

Aber in manch anderem Fall sind die Sympathieträger nur erfunden. Zum Beispiel bietet jetzt der Habsburg-Erbe Dominik von Habsburg seine Burg in einem rumänischen Dorf namens Bran zum Verkauf an: als „Dracula-Schloss“.
Kosten soll das angebliche Heim des von Bram Stoker bekannt gemachten Blutsaugers stolze 60 Mill. Euro. Dieser Preis dürfte allerdings, ob diverser Einschränkungen bei Ausstattung und Erreichbarkeit der Burg, sogar den treuesten Dracula-Fan ganz schnell wieder auf den Teppich holen. Zumal Dracula hier sehr wahrscheinlich nie gelebt hat.
Naja, aber falls doch, wie würde der Fürst der Finsternis wohl darauf reagieren, wenn einfach so jemand anderes in sein Haus einzieht?…Brrr…

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27. Februar 2007

Hauptsache die Frisur sitzt.
Kleiner Nachschub@Immobilienvideos.

Von wegen langweilig… Nach weiterer Recherche stellte sich heraus, wir können wirklich noch so einiges von z.B. Vermarktern in den USA, Australien oder Dubai lernen, egal ob es um Werbung für Wohn- oder Gewerbeimmobilien geht. Ein gut gemachter, knackiger Spot kann eigentlich nur gut ankommen. Mich amüsierte ja besonders folgende Werbung von realestate.com.au:

Hier wird durch die Symbolik der bewegten Bilder mehr ausgedrückt als es z.B. ein geschriebener Text oder ein statisches Foto in derselben Zeit könnten.

Zwar mit etwas weniger Humor, weil in faktenbezogenem Nachrichtenstil, aber deswegen nicht uninteressanter funktionieren Immobiliensendungen wie „The Real Deal“ (New York).
Ein Werbespot von Dreamland Properties Dubai lockt mit dynamisch geschnittenen Bildern und professionellem Sprecher:

Ich finde, da sitzt nicht nur die Frisur ;)

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26. Februar 2007

Baumesse NRM

30. März - 01. April 2007 in Dortmund (Deutschland - Europa)

Weitere Informationen: www.westfalenhallen.de

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26. Februar 2007

SINO-International Real Estate Summit

30. - 31. März 2007 in Shanghai (China - Asien-Pazifik-Raum)

Weitere Informationen: www.sirsummit.com

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26. Februar 2007

Videos verändern die Werbewelt

Irgendwie erinnerte mich eine Meldung, in der Online-Videos neben Paid-Search als die Werbeform der Zukunft angepriesen werden, an eine Armbanduhr aus Recycling-Material (ich glaube, es war eine Alu-Dose), die ich einmal als Werbegeschenk bekommen habe. Die Uhr sah echt toll aus, war aber im Prinzip auch nicht mehr ganz so neu ;)

In den USA ist das Thema Video-Werbung gerade anscheinend ganz heiß. Audiovisuelle Werbeclips und Paid-Search im Web laufen Bannern und Paid-Listings laut dem Marktforschungsunternehmen Borrel Associates den Rang ab. Vor allem die Immobilien-Branche springe neben Automobilherstellern, der Gesundheits- und Beschäftigungsbranche auf die „neuen” Werbeformen an.

Neu? Naja, in Deutschland existieren Immobilienvideos nun auch schon seit geraumer Zeit (man denke z.B. an den Heimvideoboom Ende der 70er Jahre) und heute in Form von Video-Exposés oder Feature-Clips auf vielen Webseiten von Projektentwicklern, Architekten und Immobilienmaklern. Ganz neu ist die Idee zum audiovisuellen Besichtigungserlebnis also nicht. Aber ziemlich neu ist die wachsende Bedeutung von Online-Videos als Standard für eine erfolgreiche Immobilienwerbung.
Als erstes Portal bietet immowelt.de seinen Werbekunden neuerdings professionelle Videos als „Highlight” an. Das neue Portal videU.de sammelt selbst aufgenommene Filme, u.a. in der Immobilienrubrik, wo Vermieter und Makler ihre Wohnungen und Objekte vorstellen können.

Von einem Video-Boom kann man vielleicht noch nicht sprechen. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass in diese Online-Werbeform künftig mehr Geld fließt. Glaubt man der aktuellen Timelabs-Studie steigen die Online-Werbeanteile in Deutschland innerhalb der kommenden vier Jahre von sechs auf 15 Prozent.

Ich wusste es doch immer: Recycling ist wichtig. (es sollte nicht erkennbar sein, dass das Neue eigentlich irgendwie alt ist ;)

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