DER|FROGBLOG
8. Januar 2007

Film contra Standbild? – Definitiv nicht.

Seit sich immer mehr Immobilien, besonders online, auch in Filmform präsentierten - Miriam hatte dies in der letzten Woche in der Trend Reihe aufgegriffen - stellt sich einigen die Frage, ob die Standbilddarstellung nun langsam ausdient oder noch besser gesagt: Gehöre ich zum alten Eisen, wenn ich meine Immobilie nur mit Fotos präsentiere?
Kaum. Und die Frage ob das eine das andere ablöst stellt auch niemand, der die bisherigen Medientrends und -veränderungen des digitalen Zeitalters halbwegs bewusst erlebt hat.

Fakt ist: der Trend zum Film ist da. Fakt ist aber auch: viele machen’s – wenig können’s.
Insofern sind die wirklichen Perlen rar gesät. Nur die wenigsten Filme nutzen auch nur halbwegs die Möglichkeiten des Mediums. Filmen kann also jeder. Filme machen dagegen eher wenige. Dazu, wie man es besser macht, schreibe ich die Tage noch mal separat.

Zurzeit profitiert der „filmische Rundgang durch die zukünftigen Büroräume“ noch sehr davon, dass noch nicht jeder auf diesen Zug aufspringt. Das Medium Film hat wohl einen eigenen Charme. Für den schnellen Überblick über viele unterschiedliche Objekte eignet sich die übersichtliche Bildgalerie aber zwangsläufig besser. Speziell wenn – und davon können wir getrost ausgehen – immer mehr Filmpräsentation sich im Internet tummeln wird der „Filmfan“ bald merken wie anstrengend es ist, sich durch den Schrott der Hobbyspielbergs zu graben, um hier und da eine wirklich gelungene Objektpräsentation zu erwischen.

Aber: Wem ein schicker Erstimpuls via Bild und Hardfacts schon einmal gefallen hat, der wird die professionelle Filmpräsentation der Immobilie sicherlich als tollen Mehrwert und zusätzlichen „Objektbeweis“ erkennen.
Kurz: ein guter (!) Film ist die optimale Ergänzung (!) für coole Bilder und interessante Hard-Facts.

Veröffentlicht von Jessica Ingles in Evergreens |



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